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| Ausgabe vom: | Oktober / November 2009 | PDF Download |
| Ausgabe Nr.: | 05 | |
| Titel: | »Glaube und Wissen« | |
Inhalt/Autoren:
- »Kritische Masse« von Sven Fockner
- »lim IE = Unendlich?« von Bojan Godina
- »Kontinuität und Quantensprung« von Melanie Schmitt
- »Expertenanalyse« von diverse Autoren
- »EINS vor Ort« von Ursula Weigert
- »Die Aktiven haben gesprochen« von Bojan Godina
- »Trends« von Daniel Wildemann
- »Wenn Worte Leben verändern« von Ricardo Abos-Padilla
»Glaube und Wissen«
Am Anfang war der Glaube. Dann kam die Vernunft und mit ihr die Frage, welchen Raum sie im Leben und Denken eines Gläubigen einnehmen darf. Du hast dir diese Frage noch nie gestellt? Dann hast du gerade die Bekanntschaft eines der ältesten Probleme der Christenheit gemacht. Und es ist wirklich kein einfaches Problem. Denn es stimmt schon, geschichtlich gesehen haben Menschen lange Zeit geglaubt, einfach geglaubt, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen. Fakt ist aber auch, dass sie dabei ihre Vernunft gebrauchten – zumindest die meisten. Ohne Verstand, ohne Denken, ohne Vernunft könntest du weder deine Bibel lesen noch ein Gebet formulieren oder über Gott nachsinnen.
Und so bleibt es dabei: Glaube und Vernunft sind unzertrennlich, und wir als Christen müssen uns fragen, wie wir sie denn nun gewichten - auch in der Evangelisation.







