
Memmingen - ein gemütlicher Ort im Süden Bayerns mit rund 40000 Einwohnern. Eine kleine, aber feine Adventgemeinde mit dem für uns so typischen Eingang im Hinterhof. Nicht sehr öffentlichkeitswirksam, aber zum Glück ist gegenüber die Freiwillige Feuerwehr, die jeder kennt und findet. In dieser beschaulichen Umgebung hat sich in den letzten Jahren eine für die Freikirche sehr ungewöhnliche Bekehrungsgeschichte ereignet. Ich hatte, als ich die Gemeinde Memmingen besuchte, nicht erwartet solch eine Geschichte zu hören – zumindest nicht außerhalb des Missionsberichtes. Die Geschichte ist nicht leicht zu erzählen. Es ist die Geschichte von ... tja, da fängt das Problem schon an.
Den Grundstock der kritischen Masse bildeten Günther und Gabriele. Günther, Ende 50, Gemeindeglied in Memmingen, verbringt den Großteil seiner Freizeit auf dem Tennisplatz. Dort hat er vor vielen Jahren einen italienischen Jungen namens Gabriele trainiert, der im Haus neben ihm wohnte. Wie zu erwarten, verlieren sich die beiden mit den Jahren aus den Augen. Gabriele wächst heran, zieht um, macht eine Berufsausbildung, bekommt einen Job und lernt seine zukünftige Frau kennen.






